Wir machen die besten Projekte! Eine Vision für Deutschland.

Wohin mit unserem Standort?

Es mag anmaßend und vermessen sein für einen Blog wie diesen, was nichts an der Tatsache ändert, dass wir eine brauchen. Das hier ist eine Vision für Deutschland. Eine Vision, die beschreibt, wohin wir uns als Wirtschaftsnation entwickeln sollten. Sie denken, wer Vision habe, der müsse zum Arzt? Dann lesen Sie bitte nicht weiter. Es wird nichts bringen. Ihnen nicht und der Sache nicht. Allen anderen möchte ich mit dieser Vision ein Angebot machen, sich daran zu reiben, sich zu entwickeln, darüber nachzudenken und eigene Schlüsse zu ziehen, für uns als Gesellschaft, für Ihr Unternehmen, für Sie als Person.

Für mich ist eine Vision ein Zukunftsbild, das hilft, Energie zu richten, zu bündeln. Eine Vision hilft, mit vorhandener Energie mehr auf die Beine zu stellen, weil „man“ immer in dieselbe Kerbe haut. Und so möchte ich dieses Papier verstanden wissen.

Eine Vision hilft, auszuwählen: was tun wir und was lassen wir bleiben? Eine Vision hilft, dass Menschen unabhängig voneinander am selben Strang ziehen und in dieselbe Richtung. Eine Vision ist Motivation, weil es sich lohnt, sich anzustrengen, um aus der Vision Realität werden zu lassen. Nicht zuletzt gibt eine Vision Sicherheit und Orientierung darüber, wohin die Zukunft führen mag.

Wo wir stehen

Deutschland ist verhaftet in den Konjunkturzyklen des dritten und vierten Kontratieff-Zyklus, den Zyklen der Massenproduktion und der individuellen Mobilität. Wir sind großartig darin, durch unsere Maschinen Massenproduktion zu ermöglichen und immer produktiver zu machen. Ebenso wie wir großartig darin sind, Autos zu produzieren, die unsere individuelle Mobilität sicherstellen. In diese Industriebereiche investieren wir, wir setzen darauf, dass wir darüber unsere Einnahmen erwirtschaften. Und genau da liegt das Problem.

Warum haben wir als Kunde in den vergangenen Jahrzehnten so viel Geld in Autos und die damit verbundene Infrastruktur investiert? Weil uns das produktiver gemacht hat. Wo früher mühsam mit dem Pferdekarren geliefert werden musste, was viel Zeit in Anspruch nahm, konnten wir auf einmal in kurzer Zeit viel Last an (fast) jeden Ort der Welt bringen. Damit haben wir Absatzmärkte erschlossen und Leistungen überall verfügbar gemacht. Logisch, dass Unternehmen in diese Technologie investiert haben.

Privat war das Auto ebenfalls eine lohnende Investition. Auf einmal waren wir in der Lage, kurzfristig Freunde mitten im Schwarzwald zu besuchen, abseits jeglicher Bahnstrecke, und konnten selbst an entlegenen Orten oder weit weg von Zuhause Urlaub machen. Man denke an die Bilder aus den siebziger Jahren, in denen gerade wir Deutschen massenweise in unseren „Volkswagen“ nach Italien gefahren sind und das Land als Urlaubsland erobert haben.

Ich erinnere mich selbst noch gut, wir wir – vier Kinder – im Fond eines minzgrünen Audi 80 L mit 55 PS an die Nordsee getuckert sind und auch zu unseren italienischen „Nachbarn“. Das Auto brachte uns Freiheit und ein besseres Fahrzeug mehr Sicherheit, mehr Komfort, schnellere Fahrt. Also haben wir das Auto, wenn es die Finanzen erlaubt haben, gegen ein neueres, besseres getauscht. Das kam nicht oft vor, denn wir waren finanziell nicht gerade üppig ausgestattet. Doch ein neuer Gebrauchter war stets ein attraktives Ziel.

Der Staat hat währenddessen die Straßen ausgebaut und unsere Steuergelder dafür sinnvoll verwendet, ebenfalls Produktivität geschaffen. Unternehmen haben Fahrzeuge gekauft, weil sie damit gleichsam immer produktiver wurden, etwa die Verkäufer weitere Strecken zurücklegen konnten, mehr Zeit darin verbringen, mehr Arbeit darin erledigen.

Und heute? Warum sollte ich heute noch in ein neues Fahrzeug investieren? Ehrlich: es gibt keinen Grund. Das neue Fahrzeug macht mich weder geschäftlich produktiver noch hilft es mir in Sachen Urlaub und Freiheit besser als das alte. Darüber, die Fahrzeuge emotional aufzuladen, Geschichten zu erzählen, haben sich die Autohersteller die vergangenen Jahre über diese Tatsache hinweg gerettet.

Doch auch diese Geschichte erscheint mir langsam aber sicher zu Ende erzählt. Die Umstellung auf neue Antriebsarten könnte nochmals eine Welle des Kaufens auslösen. Aber selbst dann: wenn ich ein, zwei Generationen dieser neuen Technologie gekauft habe, wird es für mich nur wenig Grund geben, noch eine zu kaufen. Im Gegenteil: aus Klima-Perspektive macht es eher Sinn, die vorherige Generation länger in Betrieb zu halten.

Ein ähnliches Bild ergibt sich im Maschinenbau. Warum sollte ich in eine neue Maschine investieren, wenn die alte noch taugt? Dass ein Maschinenbauer nun mit dem Schlagwort “Innovation“ antwortet, die mich produktiver machen soll, ist nachvollziehbar und wichtig. Der mit einer Innovation verbundene Zugewinn an Produktivität ist allerdings ungleich kleiner, als der mit dem Kauf meiner ersten Maschine oder später mit dem Kauf der ersten automatisierten Maschine verbundene Produktivitätssprung.

Wer von manueller Arbeit auf automatisierte Arbeit aufsteigt, dessen Produktivitätskurve macht einen großen Satz. Wer von einer Maschine auf die nächste umsteigt, nur noch einen verhältnismäßig kleinen. Sprich: mein Grund als Unternehmer, zu investieren, wird immer kleiner und mein Kapital sucht nach alternativen Möglichkeiten, meine Produktivität zu steigern.


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In Branchen, in denen wir als Nation nicht so stark sind, tritt dieser Effekt ebenfalls ein. Nehmen wir die PC-Industrie als Beispiel oder das Smartphone. Wie groß war der Produktivitätsgewinn für eine Firma, als sie die erste Schreibmaschine durch einen PC ersetzen konnte? Enorm. Wie groß ist der Produktivitätssprung, wenn ich heute einen vier Jahre alten PC durch einen neuen ersetze? Marginal. Wären nicht die Betriebssystem-Hersteller, die neue Generationen von Betriebssystemen herausbringen und damit alten Rechnen Schwierigkeiten machen, wir würden unsere PC viel länger betreiben, als wir es heute tun.

Dasselbe beim Smartphone. Wie genial war die erste Anschaffung? Auf einmal musste ich nur noch mein kleines Gerät mitnehmen und konnte Fahrplan, Taschenlampe und Fotoapparat zuhause lassen. Ich konnte bisher nicht produktive Zeiten nutzen, um E-Mails zu schreiben und zu recherchieren. Ein echter Gewinn.

Warum sollte ich mir heute ein neues Smartphone kaufen? Die Hersteller versuchen fast schon ein wenig verzweifelt mir mit einer noch besseren Kamera Geld aus der Tasche zu ziehen. Aber mal ehrlich: eine noch bessere Kamera wenn die bisherige doch schon mehr kann, als ich in der Lage bin aus ihr herauszuholen? Das Abflachen der Verkaufskurven ist absehbar. Die USA als Softwarenation wie auch die damit verbundenen Hersteller hängen wie wir in einem früheren Kondratieff-Zyklus fest, in dem uns Informationstechnik zu mehr Produktivität verhalf.

Wobei ich an dieser Stelle wohl anmerken sollte, dass Kontratieff-Zyklen keine mathematische Formel sondern vielmehr ein Erklärungsmodell für Wirtschaftszyklen sind. Das beruht darauf, dass verfügbares Kapital gewinnträchtige Anlageformen sucht. Vielversprechend sind da stets Investitionen, die die Produktivität steigern. Stehen solche Anlagemöglichkeiten nicht zur Verfügung, gibt es Spekulationsblasen die irgendwann platzen und den eigentlich schon vorhandenen Abschwung sicht- und spürbar machen. Ein Phänomen, an das wir uns alle noch erinnern dürften.

Joseph Schumpeter darf wohl als der bekannteste Protagonist dieser Theorie der langen Wellen gelten. Wobei diese nie gleichzeitig ablaufen und unterschiedliche Branchen beziehungsweise Regionen sich an unterschiedlichen Positionen eines Zyklus befinden. Als Auslöser für einen langanhaltenden Aufschwung gilt dabei eine Basisinnovation, die es schafft, die Wirtschaft zu durchdringen, wie es in früheren Zyklen etwa die Dampfmaschine geschafft hat.

Mit der Dampfmaschine kam mehr Produktivität, weshalb jeder Unternehmer sie haben wollte, um seine Marktposition wenigstens halten wenn nicht sogar ausbauen zu können. Wer eine Dampfmaschine hatte, war ungleich wettbewerbsfähiger. Die Dampfmaschine war damit eine lohnende Investition für die, die Kapital bereitstellen konnten.

Was das bedeutet

Für uns als Wirtschaftsnation brauchen wir ein neues Feld, auf dem wir Alleinstellung besitzen und zwar eines, auf dem wir auch zukünftige Produktivität schaffen. Wir brauchen ein Feld, in das wir investieren und worin wir weltweit gefragt sind, weshalb das Kapital zu uns kommt und unser Auskommen sichert. Ein Feld, um das uns andere Länder beneiden am besten. Ein Feld, das die Weltwirtschaft braucht, um sich weiterzuentwickeln, produktiver zu werden. Was könnte das sein? Was passt da zu uns als Nation, als Kulturregion? Was zu unserer Ausbildung und unserem Know-how und unserer Mentalität?

In Sachen Software können wir den USA den Rang nicht mehr ablaufen. Selbst China scheint da an uns vorbeizuziehen. Die Massenproduktion von Software wird teilweise schon seit längerer Zeit ausgelagert, etwa nach Indien, wo die Herstellung billiger ist. Ganz wie es in anderen Feldern der Produktion von Hardware in den vergangenen Jahrzehnten lief, hat sich das in Sachen Programmierung entwickelt. Selbst für individuelle Software sind wir zu teuer, die entsteht nicht selten in den Ländern des ehemaligen Ostblocks.

Genau in diesem Fortschreiten der weltweiten Arbeitsteilung liegt die Chance für uns: Wer organisiert eigentlich diese ganze weltweite Zusammenarbeit? Wer sorgt dafür, dass die Hardware aus China und die Finanzierung aus Großbritannien mit der Software aus den USA und den ergänzenden Bausteinen aus Indien zu einem Gesamtwerk werden? Wer ist der Lage, die großen Vorhaben in Sachen Klimarettung zu organiseren, die unterschiedlichsten Experten aus unterschiedlichen Institutionen mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen zu einer möglichst reibungsfreien Zusammenarbeit zu bringen? Heute: Niemand.

Im Moment zeichnet sich keine Gruppen von Menschen ab, die mit dieser Kompetenz assoziiert wird. Nötig wird es werden. Allein durch den Grad der weltweiten Vernetzung steigt die Komplexität der Vorhaben weiter an, die wir in Unternehmen und Gesellschaft bewältigen wollen und müssen. Wo die schwierigen Dinge gelingen, haben Menschen wirklich wirklich gut zusammengearbeitet. Und wo wirklich gut zusammengearbeitet wurde, da war jemand, der sich darum gekümmert hat, dass Zusammenarbeit gelingt. Das gilt im Zukunftsprojekt im Unternehmen ebenso wie wenn es darum geht, globale Aufgabenstellungen anzupacken.

Könnten wir dieser „jemand“ sein? Könnten wir das Land sein, das die schwierigsten, komplexesten Projekte koordiniert, zum Erfolg macht? Das Land, das anerkannt dafür ist, die Spezialisten zu haben, denen die schwierigsten Dinge gelingen? Das Land, das die besten Projekte macht? Wobei ich von Spezialisten für Zusammenarbeit spreche, Spezialisten dafür, weltweite Zusammenarbeit erfolgreich zu gestalten.

Heute schon gilt, dass die Unternehmen, die besser mit Komplexität und unstrukturierter Information umgehen können, eine bessere Position im Wettbewerb haben. Sie können schneller neue Technologien adaptieren, schneller neue Märkte erschließen, schneller neue Geschäftsmodelle etablieren und sind dazu noch Widerstandsfähiger in Krisen.

Wenn ich die aktuelle Entwicklung abseits von Corona antizipiere, dann ist es absehbar, dass in Zukunft kaum mehr ein Unternehmen allein in der Lage sein wird, die anstehenden Aufgaben für sich zu bewältigen. Die Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg wird immer mehr der Normalzustand. Wo wir heute versuchen, Bereichsgrenzen zu überwinden, wird es morgen noch viel mehr darum gehen, über Unternehmen und Institutionen hinweg zusammenzuarbeiten. Kooperation ist der Schlüssel dazu, dass uns diese Dinge und auch große Brocken, wie etwa Anliegen der „Sustainable Development Goals“ der UN, gelingen.

Worauf wir bauen können

Könnten wir also das Land sein, dass die Menschen stellt, die für Kooperation sorgen und die dadurch möglich machen? Könnten wir dieses Land werden, dem die schwierigsten Dinge gelingen? Deutschland als Land, das die besten Projekte zum Erfolg führt?

Es gibt zugegebenermaßen Anzeichen, die dagegen sprechen. Nehmen wir unsere Großprojekte wie etwa den Berliner Flughafen oder Stuttgart 21, dann müssen wir zweifeln. Auch wenn wir, und da habe ich einen guten Einblick, denke ich, die Projekte in Unternehmen anschauen, bleiben wir weit hinter unseren Möglichkeiten zurück. Was weiter zweifeln lässt. Doch ich bin überzeugt, dass dahinter ein Grund steckt, den wir beseitigen können: Wir richten unser Augenmerk noch auf das Falsche! Wir denken, es sei die Technik, die den Wert schafft. Dabei ist es die Kombinationen verschiedener Technologien, die erst durch Kooperation möglich wird.

Ja, wir denken immer noch, dass Projekte eine technische Angelegenheit sind. Das ist uns antrainiert, das ist unser Gesellschaftsbild. Das haben wir im Maschinenbau erlebt, das ist in der Autobranche der Fokus. Selbst dort, wo andere stärker sind, etwa bei Smartphones, betrachten wir diese als technisches Objekt und stecken die Software gleich mit in diese Schublade.

Mit diesem Fokus auf das Technische sehen wir nicht, was uns zum Gelingen fehlt. Wie viel ist uns denn eine Planung wert? Wie viel eine Besprechung, in der wir uns abstimmen? Wie viel die Koordinationsleistung auf dem Weg zu einem komplexen Produkt?

Hier in Schwaben gilt: „Ned lang schwätza, schaffa!“ Was frei übersetzt in etwa heißt: „nicht lange reden, arbeiten!“ Das ist fatal. Wer vielschichtige Aufgaben bewältigen will, der muss darüber nachdenken, wie das gelingen kann und das in geschickter Form visualisieren. Und der kann dieses Denken nicht alleine stemmen, die unterschiedlichen Experten müssen gemeinsam denken und ihre Gedanken zu einem gemeinsamen Ganzen zusammenbringen, damit das gemeinsame Ganze gelingt.

Zumindest aus meiner Perspektive gibt es Anzeichen dafür, dass sich dieses Bewusstsein langsam ändert. Mehr und mehr dämmert die Erkenntnis, dass ganz andere Dinge gefragt sind. Dass nicht mehr die Technik den Ausschlag gibt, sondern die Fähigkeit, ad hoc das Wissen verschiedener Experten zu einer neuen Leistung bündeln zu können, ein spezifisches Problem planvoll in koordinierter Zusammenarbeit lösen zu können. Dass die Fähigkeit wichtig ist, unterschiedliche Experten zu einem Team vereinen zu können, das mehr zustande bringt, als die Einzelleistung der Mitstreiter. Der Ruf nach Agilität und Modellen der Zusammenarbeit wie „Scrum“ sind für mich Ausdruck des damit verbundenen Bedarfs.

Lassen wir also kurz die Wunschfee kommen und dafür sorgen, dass wir uns bewusst sind, wie wichtig das Organisieren von Zusammenarbeit ist, damit die Dinge gelingen: Haben wir dann das Rüstzeug um die Nummer 1 in Sachen „Organisatoren der weltweiten Wertschöpfung“ zu werden?
Ich traue uns das zu. Wir haben bei aller Kritik (noch) ein facettenreiches Bildungssystem, in dem seit vielen Jahren auch interdisziplinäre Bildungswege zu finden sind, wie etwa Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker. Die Dualen Hochschulen bieten insbesondere die Möglichkeit, in einer Mischung aus Praxis und Theorie zu lernen, nahe an den Problemlösungen zu sein.

Als verhältnismäßig kleines Land inmitten Europas sind wir dazu noch gewohnt, zu kooperieren. Wir haben beste internationale Beziehungen und immer noch einen sehr guten Ruf. Das ist wichtig für den Marktzugang dieser neuen Leistung. Darüber hinaus haben wir ein unglaubliches Fundament durch unser technisches Wissen und unsere Erfahrung im internationalen Wirtschaften.

Wir haben eine Kultur der Dichter und Denker, der Tüftler. Und wir haben in den technischen Bereichen, in denen wir Weltspitze sind, so viel Erfahrung darin, Kooperation zu organisieren. Wenn wir das Augenmerk darauf lenken, dann erkennen wir vielleicht auch den Wert dieses Expertise.

Warum also nicht? Warum sollten wir nicht das Land sein, das die besten Projekte macht, das die Menschen stellt, die weltweit dafür sorgen, dass etwas auf die Beine gestellt wird. Ich stelle mir das wunderbar vor, wie wir uns an allen Ecken und Enden damit beschäftigen, wie das Neue gelingt und dazu dafür sorgen, dass weltweit Menschen zusammenkommen, zusammenrücken, um dafür zu sorgen, dass es uns besser geht als heute. Dass wir etwa diejenigen sind, die das über Ländergrenzen hinweg vorhandene Know-how zusammenbringen, um damit den Klimawandel aufzuhalten. Und dass wir damit gleichzeitig auf eine besondere Art und Weise dafür sorgen, dass Frieden herrscht. Weil wir diejenigen sind, die das weltweite Win-Win produzieren, durch gelungene Kooperation.

Robert Kennedy war es wohl, der ein Zitat von George Bernhard Shaw populär gemacht hat: „Manche Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und fragen: ‘Warum?’ Ich wage von Dingen zu träumen, die es niemals gab, und frage: ‘Warum nicht?'”

Weiterdenken

Uns als Staat, als Gesellschaft und in der Wirtschaft fehlt ein Bild, wohin uns die Reise führen könnte. Davon bin ich fest überzeugt. In vielen Gesprächen habe ich mich dazu ausgetauscht, was meine Überzeugung gefestigt hat. Wer kein Zukunftsbild hat, dem bleibt nichts anderes, als sich am Bestand abzuarbeiten. Dass das zunehmend mühsam ist, spüren wir an vielen Stellen.

Noch sind wir vergleichsweise gut aufgestellt, selbst zu Zeiten des Corona-Virus. Unsere Maschinen wie auch unsere Fahrzeuge und viele hier nicht genannte Erzeugnisse und Leistungen sind international gefragt. Das macht uns träge in der Veränderung. Doch so langsam spüren wir den Schmerz, etwa wenn plötzlich „Digitalisierung“ droht und uns die Felle davon schwimmen.

Vielleicht ist es der Druck inzwischen hoch genug, damit wir bereit sind, uns der Veränderung zu stellen? Damit wir uns damit auseinandersetzen, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen. Was also tun? Was ist das passende Bild?

Ist mein Vorschlag hier geeignet oder hat jemand einen besseren? Wie können wir uns aufmachen, dieses Bild wahr werden zu lassen? Diese Fragen würde ich gerne intensiver diskutieren, interdisziplinär, abseits parteipolitischer Lager, mit Menschen aus Stadt und vom Land, mit Technikern, Organisationsentwicklern und Philosophen.

Wollen Sie da mitmischen, einen Beitrag leisten? Dann schreiben Sie mir. Hier in den Kommentaren oder per Mail an hz@projektmensch.com. Sie sind nicht einverstanden mit meiner Sicht der Dinge? Herrlich. Dann hinterlassen Sie einen Kommentar mit Ihrem Vorschlag. Sie wollen etwas ergänzen? Dann bitte ebenfalls her damit! Sie denken, das hier sollte jemand anderer auch lesen? Dann leiten Sie den Artikel doch bitte weiter.

Ich bin gespannt, was daraus werden wird.

Mit Projekten ist mehr möglich, als man ahnt. Das verspreche ich Ihnen.

Bis dann!
Ihr
Holger Zimmermann
Inhaber und Geschäftsführer Projektmensch

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